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Stadtfest-Programm fürs Handy |
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Stadtfest-Programm fürs Handy
Bereich:
Citynews
Datum:
09.06.2010, 15:33 Uhr
Autor:
paku |
Er ist klein, quadratisch und richtig praktisch: Mit dem Straßenplakat zum Ludwigshafener Stadtfest führt die LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft den so genannten QR-Code auf ausgewählten Medien ein.
Nicht nur vom Aussehen her ist der QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) mit dem Barcode verwandt, den schon seit Jahren auf Verpackungen aller Art zu finden ist. Unter dem QR-Code versteht man eine zweidimensionale, rechteckige Grafik, über die sich problemlos Texte oder Webadresse kodieren lassen. „Der erste Code dieser Art wird ab 15. Juni auf dem Plakat zum Ludwigshafener Stadtfest zu finden sein“, erklärt LUKOM-Chef Michael Cordier. Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Codierung sei, dass sich der Stadtfest-Besucher das Programm direkt auf sein Handy spielen lassen kann – unabhängig davon, ob der gedruckte Flyer bereits vergriffen ist. „Und das war in den vergangenen Jahren trotz steigender Auflagezahlen fast immer der Fall“, so Cordier weiter.
Da viele moderne Mobiltelefone (z.B. das iPhone) einen Webbrowser enthalten, genügt es, den QR-Code durch eine spezielle Lese-Software von der Handy-Kamera erfassen und entschlüsseln zu lassen. Diese Lese-Software für den PC oder das Handy gibt es als kostenloses App in den App-Stores (Stichwort: qrcode) oder im Internet unter reader.kaywa.com. |
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Kommentare |
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Haha ... wie geil! Eine 850kb CMYK PDF als Hauprcontent für mobile Endgeräte. Da fällt mir nichts mehr ein. Anstatt dass technisch aufgeschlossene Zielgruppen mit einem positiven Aha!-Erlebnis belohnt werden (bspw. in Form einer schlanken für Handybrowser optimierten Micropage), bekommen sie eine PDF vorgesetzt, die, abgesehen von Geräten der allerletzen Generation (iPhone/Androide), nur sehr sehr wenige Geräte darstellen können.
Naja, wie dem auch sei: Wünsche allen ein schönes WE. |
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Mike ( 30) schrieb am 10.06.2010, 20:24 Uhr |
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Das der Code ne Url und nicht das komplette Programm enthält dürfte ja wohl klar sein 
Und zumindest "Barcoo" auf dem iPhone 3GS kam bisher mit (fast) jeder Lichtsituation klar.
Ansonsten stimme ich zu |
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| Na dann kann das Programm des Stadtfestes wohl nicht *so* umfangreich sein. Um für handelübliche Clients/Endgeräte eindeutig erkennbar zu sein, beschränkt sich die nutzbare Kapazität eh auf eine gute SMS-Länge. Wird ein solcher Code dann noch in klassischen Printmedien wie dem Plakat verwendet, wo u.a. die Lichtsitatution nicht kontrollierbar ist, entpuppt sich der tatsächliche Nutzen als schwindend gering. Meine Meinung: Da hat ein argumentationsstarker Werbemensch nen abgedroschenen Marketingbuzz mit ner Prise "Innovativität" gewürzt und dafür auch noch (vermutlich) zahlungskräftige Interessenten gefunden. |
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